CBD-Stores sprießen in den Städten und im Internet wie Pilze aus dem Boden. Gerade in den letzten Jahren ist ein regelrechter Hype um die Cannabispflanze entstanden – allerdings weniger wegen ihrer berauschenden Wirkung, sondern wegen der positiven Effekte von Cannabidiol, kurz CBD, auf unseren Körper. CBD ist im Gegensatz zu THC, also dem berauschenden Teil der Hanfpflanze, nicht psychoaktiv – wer eine Partydroge sucht, wird in CBD-Stores eher nicht fündig. Dafür werden jene, die ihrer Gesundheit etwas Gutes tun möchten, sicher auf ihre Kosten kommen.

Achtung: Dieser Artikel kann und soll keinen Arztbesuch ersetzen!

 

Wie wirkt CBD in unserem Körper?

Forschungen fanden heraus, dass unser Körper über ein eigenes Areal verfügt, welches besonders empfänglich für Cannabinoide ist: das sogenannte Endocannabinoid-System. Cannabinoide wirken somit über körpereigene Rezeptoren, welche unter anderem im Gehirn, im Herz, aber auch im peripheren Nervensystem, in den Knochen und Verdauungsorganen und auf der Haut angesiedelt sind.

Das Endocannabinoid-System hat somit unter anderem Einfluss auf

  • die Psyche,
  • Schlaf, Appetit und Körpertemperatur
  • sowie die Leistung des Abwehrsystems.

Unser Körper kann sogar eigene Endocannabinoide produzieren. Aber auch Cannabidiol kann an diese Rezeptoren andocken und dort seine Wirkungen entfalten.

 

Wirkungen von CBD auf die Gesundheit

Der Nutzen von CBD auf den Körper ist zum Teil sogar in klinischen Studien belegt. Im Allgemeinen kann Cannabidiol

  • entzündungshemmend,
  • schmerzstillend (unter anderem, weil dadurch auch die sogenannten Vanilloid-Rezeptoren aktiviert werden),
  • beruhigend,
  • stresslindernd (durch die Interaktion mit Opiod-Rezeptoren),
  • antipsychotisch
  • und angstlösend wirken.

Somit ist CBD bei einer Vielzahl an körperlichen Befindlichkeiten interessant. Beispielsweise berichten Migräne-PatientInnen häufig, dass CBD-Öl ihre Beschwerden lindern konnte.

Zudem wird vermutet, dass Cannabidiol durch seine antioxidativen Eigenschaften sogar das Krebswachstum hemmen könnte – hierzu werden aktuell laufend klinische Studien durchgeführt. Außerdem wird der mögliche Nutzen von CBD bei Alzheimer-Erkrankungen aktuell klinisch untersucht.

 

Wie schnell und wie lang wirkt CBD auf den Körper?

Wie schnell du eine Wirkung deines CBD-Produkts spürst, ist von einer Reihe von Faktoren abhängig, unter anderem von der Einnahmeform, der Konzentration und Dosierung und deinen körperlichen Gegebenheiten.

Die beliebteste Einnahmeform von CBD-Öl ist sublingual, also unter der Zunge aufgetragen. Auf diese Weise kann es innerhalb weniger Minuten seine Wirkung entfalten. Auch wenn du CBD verdampfst, beispielsweise über einen Vape Pen, solltest du relativ schnell eine Wirkung bemerken.

Über den Magen, also in Form von Tee oder Gummibärchen, kann es etwa eine Stunde dauern, bis die Wirkung einsetzt – dafür kann sie dann auch bis zu acht Stunden anhalten.

Wenn du dir unsicher bist, welche Dosierung für deine Bedürfnisse und körperliche Konstitution die richtige ist, nimm gerne Kontakt zu uns auf und wir helfen dir dabei, das passende CBD-Produkt für dich zu finden!

 

Hat CBD Nebenwirkungen? Wann solltest du es nicht nehmen?

Im Allgemeinen wurden nur wenige Nebenwirkungen von CBD beobachtet, die in vielen Fällen auch nicht besonders schwerwiegend sind, beziehungsweise sogar erwünscht sein können. Beispielsweise wird CBD oft nachgesagt, dass es schläfrig machen würde – was ja durchaus praktisch ist, wenn du es anwenden möchtest, um einen gesunden Schlaf zu unterstützen.

Weitere Nebenwirkungen können Mundtrockenheit, niedriger Blutdruck und Benommenheit sein.

Vorsicht ist geboten, wenn du andere Medikamente einnimmst, da CBD die Wirkung mancher Arzneimittel hemmen kann. In diesem Fall solltest du die Einnahme vorab ärztlich abklären lassen. Vor allem bei der Einnahme von Blutverdünnern, Magenschutztabletten, Schmerzmitteln und Neuroleptika solltest du aufpassen.

Auch Kinder sollten CBD nicht ohne weiteres einnehmen, denn die Folgen des CBD-Konsums im Entwicklungsstadium sind noch weitestgehend unerforscht. Unter ärztlicher Aufsicht können aber in der Regel auch Kinder CBD erhalten, da die Einnahme laut Studien beispielsweise die Symptome einer Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung verbessern kann.

 

Beliebte Anwendungsbereiche von CBD

Nun weißt du schon ziemlich viel darüber, wie CBD im Körper wirken kann. Deshalb wollen wir dir zum Schluss noch einige konkrete Anwendungsbereiche vorstellen, bei denen CBD eine gute Wirkung entfalten kann:

  • Schlafstörungen und damit einhergehende Folgeerscheinungen (Konzentrationsschwäche, Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen)
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Angststörungen
  • Schmerzen und Krämpfe
  • Dadurch, dass CBD den Appetit hemmen kann, wird es auch gerne unterstützend beim Abnehmen eingesetzt.

 

Fazit zur Wirkung von CBD

CBD bietet eine Vielzahl interessanter Anwendungsbereiche. Du kannst dein allgemeines Wohlbefinden damit unterstützen, indem du es beispielsweise einsetzt, um einen gesunden Schlaf zu fördern, aber auch als Begleitung bei medizinischen Indikationen kann es zum Einsatz kommen.

Wichtig ist: Dieser Artikel ersetzt keinen Arztbesuch! CBD gilt zwar allgemein als sicher, bei Medikamenteneinnahme ist jedoch manchmal Vorsicht geboten. Generell gilt: Starte lieber mit einer geringen Dosis und taste dich langsam ans CBD-Erlebnis heran.

Von Soullife Team

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